DAS SYNTHIE MODUL
since 2002
Axel Koschier
Karl Kühn
Bernhard Rasinger
Gregor Titze
www.synthie.com
[image 1] installation view, Kunsthalle am Karlsplatz, Vienna, 2006
[image 2,3] performance view, sound:frame dimensions festival, Ottakringer Brauerei, Vienna, 2010
[image 4] installation view (from above), Künstlerhaus, Vienna, 2009
[image 5] portrait, polaroid, Atzgersdorf, 2005
TANZMEDIENAKADEMIE08 Pelerinages Kunstfest Weimar, 2008
Markus Wintersberger, Ingo Reulecke, künstlerische Leitung
Eva Chytilek, Florian Knispel, Karl Kühn, Claudia Larcher, Medienkunst
Ehud Darash, Andrea Nagl, Friederike Plafki, Louise Wagner, Choreographie
Constantin Popp, Soundscapes, Florence von der Weth, Sensortechnik
Davide Sportelli, Julia Kathriner, Maik Riebort, Juli Reinartz,
Raffaella Galdi, Florencia Lamarca, Susana Beiro, Alessio Castellacci,
Tanz
Im zweiten Jahr entwickelten junge Choreographen aus Berlin, Medienkünstler aus Wien und ein Komponist aus Weimar ein vielschichtiges Bespielungskonzept für einen gigantischen Raum – die alte Weimarer »Viehauktionshalle«. Die räumlichen Gegebenheiten der Halle, einer architektonisch einzigartigen Holzkonstruktion, bildeten dabei den einzigen fixen Parameter. Der Rest war Öffnung, Austausch, Transparenz, Zwiesprache zwischen den einzelnen Disziplinen. Durch eine Inszenierung, die diese kreativen Prozesse anschaulich machte, entstanden neue Erfahrungen des Ortes und seiner Dimensionen.
„Die
Dinge geraten in Bewegung, Grenzen lösen sich auf, der Raum erzwingt
ein choreographisches Setting aus Medienkunst und Performance. Der Raum
ist das Gefäß, dessen architektonische und geschichtliche Gegebenheiten
richtungweisend sind. Ihm werden die Aktionen behutsam eingeschrieben.
Kommunikation ist das Schlüsselwort dieses
Tanz-Medien-Forschungsprozesses, durch Kommunikation wird die Halle in
Bewegung gesetzt – durch eine Kommunikation zwischen den einzelnen
komplexen Disziplinen von bildender Kunst / Medienkunst / Performance /
Tanz und den räumlich- atmosphärischen Maßstäben. Eine gesamträumliche
Inszenierung entsteht, die wir schließlich zur öffentlichen Aufführung
bringen. Das Publikum findet dabei kein Stück vor, das Stück schreibt
sich vielmehr, einem komplexen Zustand gleich, in das vorhandene
Szenario ein: ein diskursives Spiel diverser künstlerischer
Handlungsweisen.“
Markus Wintersberger (künstlerischer Leiter, TanzMedienAkademie 08)
„Die
TanzMedienAkademie ist ein medienübergreifender Forschungsprozeß.
Untersucht wird der bewegte Körper, als Maß aller Dinge, und der Raum,
als Summe aller Dinge, in dem der Körper sich befindet.
Die
Untersuchungsinstrumente sind neue Medien und choreographische
Methoden. Das subtile Verhältnis zwischen analogen und digitalen
Arbeitsweisen wird in Balance gehalten. Forscher sind die
Choreographen, Medienkünstler und Tänzer und die Zuschauer selbst, die
Teil der Performance werden. Ein multimediales Forschungsergebnis
entsteht.“
Karl Kühn








